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Seit dem 1.
Juni 2001 hat unsere Stadt (endlich) wieder ein Museum.
Nachdem Ende
der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts das kleine Stadtmuseum
geschlossen wurde, das unermüdlich aus den Trümmern
der im 2. Weltkriege stark zerstörten Stadt Lübben wieder
errichtet worden war, sind viele wertvolle Exponate auf Dachböden,
in Hinterzimmern oder in alle Winde zerstreut worden.
Mit der Wende
1990 wurde auch der Wunsch nach einem eigenen Stadtmuseum wieder
geboren, der nach Jahren der Vorbereitung, Planung und Suche endlich
in Erfüllung gegangen ist.
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Selbst
museumsreif - der Renaissancegiebel an der Ostseite des
Lübbener Schlosses, hinter dessen ehrwürdigen
Mauern das Stadt- und Regionalmuseum sein Domizil fand.
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Logo
des Stadt- und Regionalmuseums
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Entstanden
ist ein Museum das nach Meinung des Architekten und Museumsgestalters
Wolfgang Grillitsch etwas Visionäres darstellt.
Entstanden
ist ein lebendiges Museum ein Museum zum Sehen - Anfassen - Mitmachen,
zum Schmunzeln und Nachdenken, zum Erinnern an die Geschichte
einer über 850 Jahre alten Stadt in der Niederlausitz.
Entstanden
ist ein Museum, das es den Lübbenern und unseren Gästen
ermöglicht, sich mit unserer Heimatstadt zu identifizieren.
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Begrüßt
wird der Besucher vom Kirchendichter Paul-Gerhardt, der von 1669
bis zu seinem Tode am 27. Mai 1676 in der Paul-Gerhardt-Kirche
als Pfarrer tätig war. Wiederauferstanden mit Hilfe der Technik
kommt er in einem der Ausstellungs-räume scheinbar auf einen
zu und wettert über die Obrigkeit seiner Zeit.
Bedeutende
Funde, die einst aus dem Spreewald ausgelagert" wurden,
sind zurückgekehrt; und viele Lübbener haben sich gern
von den gesammelten Raritäten aus der Geschichte ihrer
Stadt getrennt,
um sie allen zugänglich zu machen.
In der Abteilung
für Ur- und Frühgeschichte sieht man eine Nachbildung
des Burger Kultwagens (etwa 10. bis 8. Jh. v. Chr.) oder Münzfunde
aus Schlepzig und Straupitz aus dem 13. oder 12. Jh. v. Chr.
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Paul
Gerhardt ( 1607 - 1676) - bekannter Kirchenlieddichter
- auch Ausgaben seiner Lieder und Schriften sind im Museum
zu sehen.
Paul-Gerhardt-Biografie >>>
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Interesse
weckt die Ausstellungsvitrine mit historischen Gefässen.
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Viele Gefässe
oder Scherben von Urnen, Vasen, Öllampen oder Vorratsgefäßen
erzählen ihre Geschichte, einst von den Lübbenern
beim Volkssport Urnenstechen" gesucht und vom Schuldirektor
Dr. Weineck in der Zeit der Jahrhundertwende vom 19. zum 20.
Jahrhundert bestimmt und geordnet.
Doch auch
Exponate aus der Napoleonischen Besatzungszeit, zahlreiche Drucke
der Driemel'schen Buchdruckerei, kunstvolle Handarbeiten, Tücher,
Münzen, eine preussische Amtsstube, Relikte der kreislichen
Sparkasse und aus der Geschichte der Apotheke sind erlebbar
gemacht worden.
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Beeindruckend
ein Knüppeldamm, der bei Bauarbeiten in der Lübbener
Hauptstrasse gefunden wurde, ein fast 2 Meter langes Richtschwert
und ein Schlitten, mit dem die zum Tode Verurteilten zur Hinrichtungsstätte
gebracht worden.
Noch ist nicht
alles umgesetzt, was in den Köpfen der Planer und Macher
entstanden ist - aber schliesslich ist das Stadt- und Regionalmuseum
in Lübben ein lebendiges Museum - ständig in Bewegung.
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| Öffnungszeiten |
| 1. April bis 31. Oktober |
Dienstag
bis Sonntag |
10.00
bis 17.00 Uhr |
| 1. November bis 31. März |
Mittwoch
bis Freitag |
10.00
bis 16.00 Uhr |
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Sonnabend/Sonntag |
13.00
bis 17.00 Uhr |
| Eintritt
in das Museum und den historischen Wappensaal |
| Erwachsene |
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4,-
EURO |
| Schüler,
Studenten, Azubis und Kinder v. 6 bis 14 Jahren |
2,-
EURO |
| Familien
|
je
2,- EURO |
| Gruppen
ab 10 Personen |
je
3,- EURO |
| Schüler
und Kindergruppen |
je
1,- EURO |
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Führungen
nach Vereinbarung |
| Kontakt |
| Stadt-
und Regionalmuseum Lübben |
Ernst-von-Houwald-Damm
14
15907 Lübben (Spreewald) |
| Tel.
03546 / 187478, Fax. 03546 / 186369 |
| eMail
museum@tks-luebben.de
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Literatur über
Lübben und den Spreewald erhalten Sie in unserer Bücherkiste"
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